· verein · 2 min
Wildvogelhilfe "Piepmatz"
Sie haben einen verletzten Vogel oder ein hilfloses Küken gefunden? Hier finden Sie erste Notfalltipps...

Sie haben einen verletzten Vogel oder ein hilfloses Küken gefunden?
In Eichendorf (Landkreis Dingolfing-Landau) kümmert sich Michaela Huber in ihrer privaten Wildvogelstation “Piepmatz” um verletzte und hilflose Wildvögel. Selbst zarte Nestlinge haben bei ihr eine Überlebenschance - wenn man als Finder richtig handelt!
5 Schritte zum Überleben
Nicht füttern:
Das geeignete Futter hängt davon ab, ob es sich um einen Körner- oder Insektenfresser handelt. Bitte keine Experimente. In der Wildvogelstation von Michaela Huber bekommt Ihr Findling die geeignete Spezialnahrung.Keine Flüssigkeit:
Geben Sie dem Vogel auch keine Flüssigkeit. Die Gefahr, dass er die Flüssigkeit in die Luftröhre bekommt und erstickt, ist zu groß.Schutz:
Setzen Sie den Vogel in einen Karton oder Behälter, der mit einem Handtuch oder weichem Material wie Küchenpapier ausgekleidet ist.Wärme:
Wenn es sich um ein Küken handelt, braucht es Wärme:
Verwenden Sie eine Wärmflasche oder eine PET-Flasche mit handwarmem Wasser, um das Küken warm zu halten. Achten Sie darauf, dass die Flasche gut befestigt ist und nicht wegrollen kann, damit der Vogel nicht verletzt wird.
Ein Altvogel, der durch eine Kollision ein Anflugtrauma erlitten hat, braucht hingegen keine zusätzliche Wärmequelle.Anrufen:
Melden Sie sich bei Michaela Huber unter 0171 - 5 85 11 17. Sie wird Ihnen weitere Informationen geben, wie Sie mit dem Fundtier umgehen und es in ihre Obhut übergeben können.
Helfen Sie mit, den Piepmätzen eine Überlebenschance zu geben!
PS:
Wenn Sie nicht aus Niederbayern kommen, gibt es sicher auch in Ihrer Nähe eine Wildvogelauffangstation. Das örtliche Tierheim bzw. Tierärzte können Ihnen entsprechende Kontaktadressen nennen.